„Hast Du auch danke gesagt?“ Vermutlich gibt es kaum eine Frage, die Kinder häufiger zu hören bekommen. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Dankesagen bei uns Eltern aus? Klar, fast alle von uns murmeln ein mehr oder weniger vollautomatisches Danke, wenn sie an der Supermarktkasse ihr Wechselgeld bekommen oder ihnen der Paketbote eine Lieferung übergibt. Doch so ein richtig großes Dankeschön, das tief aus dem Herzen kommt und dem Gegenüber ein Lächeln entlockt? Das machen wir im Alltag viel zu wenig, finden wir von JAKO-O. Und deshalb rufen wir zur großen #einfachmalsodanke-Blogparade auf.

„Dafür nicht“, sagt der Norddeutsche gerne, wenn sich jemand bei ihm bedankt. Aber warum eigentlich nicht? Ab und an mal ein Danke zu hören tut gut und macht den Tag schöner. Danke zu sagen kostet nichts, macht Spaß und kann neue Türen öffnen. Zum Start unserer Blogparade kommt darum hier unsere große Danke-Liste – für alle, die uns im Familienalltag helfen und alles, was uns das Elternleben leichter macht!

Unser Danke an:

  • Großeltern/Tanten/Onkel etc.: Ohne Euch geht es einfach nicht! Ihr seid die liebevollsten Babysitter, Retter in der Not, die besten Ferienbetreuer der Welt, kluge Ratgeber, große Vorbilder und viel, viel lustiger und großzügiger als wir strengen, vernünftigen Eltern!
  • Freunde: Ihr bringt uns zum Lachen, wenn alles Mist ist. Ihr freut Euch auf den gemeinsamen Kinoabend und seid trotzdem nicht sauer, wenn wir kurzfristig absagen müssen, weil das Kind krank ist. Ihr kennt unsere Macken und sagt uns Bescheid, wenn wir mal wieder spinnen. Mit Euch geht man abends spontan ein Bier trinken, kommt dann um 3 Uhr nachts nach Hause und fühlt sich 20 Jahre jünger (zumindest bis zum nächsten Morgen).
  • Kekse und Schokolade und Kaffee: Ihr helft uns beim Durchhalten nach durchwachten Nächten oder an diesen Tagen, an denen alles anders läuft, als gedacht.
  • die Waschmaschine: Braucht keine weiteren Erläuterungen, oder?
  • tolle Nachbarn, die kein Wort verlieren über lautstark durch die Wohnung tobende Kinder. Die einem immer weiter helfen mit Mehl/Eiern/Milch/Zucker. Mit denen man schnell mal einen Schwatz im Treppenhaus halten und spontan Kaffee trinken kann. Die einem die Klamotten ihrer Kinder weitervererben und jederzeit das Babyphone übernehmen.
  • Hebammen, die rund um die Uhr bereitstehen, um unseren Babys auf die Welt zu helfen und dabei nicht nur Mutter und Kind im Blick haben.
  • Fahrradkindersitze und Laufräder: Schenken Eltern von Kleinkindern (gefühlt) die große Freiheit, sparen an stressigen Tagen viel Zeit und schenken unseren Kindern den ersten Temporausch. Yippieh!
  • den Erfinder der Matschhose: Wie war das eigentlich, als wir klein waren? Wie konnten unsere Eltern den Alltag ohne Matschhose meistern? Ein absolutes Rätsel…
  • Kinderärzte und Notfallambulanzen: Ob hohes Fieber, komische Ausschläge oder gebrochene Arme – Ihr entschärft Tag für Tag unzählige Krisensituationen und könnt uns überbesorgten Eltern zum Glück ganz oft Entwarnung geben. Dafür sitzen wir dann auch gerne mal etwas länger im Wartezimmer…
  • den Sportverein: Müde, genervt, der Rücken tut weh? Sport hilft (fast) immer. Hier werden wir Eltern für vergleichsweise kleines Geld auf Trab gebracht und unser Nachwuchs kann sich in Judo, Fußball oder Kunstturnen ausprobieren. Und außerdem ist es eine wunderbare Fluchtmöglichkeit aus dem Familienwahnsinn, gegen die niemand etwas sagen kann.
  • die vielen helfenden Hände, ohne die U-Bahn-Treppen oder sperrige Türen mit Kinderwägen unüberwindbare Hindernisse wären. Liebe Unbekannte, vielen Dank!
  • den Essens-Lieferservice: Kühlschrank leer? Einkaufen vergessen? Keine Lust mehr auf gar nichts? Der Lieferservice rettet das Abendbrot und die Laune. Bis der Tisch gedeckt ist, ist das Essen fast schon da. Und meistens bleiben noch genügend Reste für das Mittagessen im Büro.
  • unseren Buggy: Etliche Kilometer sind wir mit Dir durch die Stadt gelaufen. Du warst auf so vielen Reisen mit dabei. Hast Dich bei Bedarf winzig klein gemacht, konntest zur Not aber auch mal zwei Kinder transportieren. Ohne Dich wäre unser Leben oft ganz schön doof gewesen!
  • Erzieher und Lehrer: Ihr seid den ganzen Tag über für unsere Kinder da. Wir Eltern fordern viel von Euch und loben vermutlich viel zu selten. Ihr vermittelt unseren Kindern Wissen und Werte, ihr setzt Euch mit ihnen auseinander, helft, engagiert Euch – und oft seht Ihr Situationen klarer als wir Eltern, weil Ihr soviel mehr Erfahrung habt.
  • den Balkon: Vormittags Stress im Job, nachmittags dauerquakende oder sich ständig anzickende Kinder – ach Balkon, Du warst so oft unsere schnelle Zuflucht, um an schlimmen Kleinkind-Tagen mal kurz Luft zu holen. Einfach raus, durchatmen und dann war meistens alles nur noch halb so schlimm.
  • das Smartphone und das Tablet: Für uns Eltern seid Ihr meist einfach schnöde Arbeitsgeräte, für unsere Kinder seid ihr magisch und besitzt eine unglaubliche Anziehungskraft. Im Alltag nervt das ziemlich oft. Aber in Ausnahmesituationen (Mama krank, stundenlange Staus…) sorgt Ihr für sofortige Entspannung.

Auch in Eurem Leben gibt es Menschen oder Sachen, für die Ihr als Eltern dankbar seid? Dann macht doch einfach mit bei unserer Blogparade. Die Regeln sind ganz einfach:

  • Veröffentlicht bis zum 30.09.2015 auf Eurem Blog einen Text rund ums Dankesagen.
  • Verseht den Text mit dem Hashtag #einfachmalsodanke, verlinkt in Eurem Artikel auf diesen Startbeitrag und nennt die Blogparade.
  • Hinterlasst in einem Kommentar direkt unter diesem Text einen Link zu Eurem Beitrag oder schickt ihn uns per Mail (gluecksmomente@jako-o.de). Wir sammeln alle Beiträge in einer öffentlichen Liste und verlinken die teilnehmenden Blogs.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge und sagen schon jetzt: Vielen Dank!