Mit anderen Eltern den Spielplatz aufräumen, den Nachbarshund mit auf die Joggingrunde nehmen, Wollreste an ein soziales Projekt spenden: Helfen ist oft ganz einfach – und macht alle Beteiligten glücklich. Wer gerne und häufig hilft, schließt viele neue Kontakte, lernt seine Mitmenschen besser kennen und macht nebenher die Welt ein kleines Stückchen besser. Auf genau dieses Prinzip zielt jetzt auch eine neue App: „Do me a favour“ heißt das kostenlose Programm, dass es Nutzern leicht macht, Menschen in ihrer Nachbarschaft einen Gefallen zu tun oder selber nach Hilfe zu fragen.„Helfen macht glücklich. Helft Euch gegenseitig – seid internett zueinander!“, lautet das Motto der App-Macher. Nutzer können mit Hilfe der App selber Angebote einstellen, nach Favours suchen und konkret Unterstützung erfragen. Das Programm zeigt alle Angebote und Anfrage in der direkten Nachbarschaft oder auch im weiteren Umkreis (je nach Entfernungseinstellung) an – Nachbarschaftshilfe 4.0 sozusagen.

Die Palette der angebotenen und erfragten Favours ist erstaunlich: Ein IT-Spezialist hilft gerne bei der Entwicklung von Webseiten. Jemand anderes bietet Russisch-Unterricht, sucht alte Ledersofas, Stoffreste oder einen Hundesitter… Wer durch die Angebote stöbert, merkt schnell: Aktiv zu werden ist einfach und löst manchmal sogar eigene Probleme.

Ich bin jetzt zum Beispiel meine riesige Tüte mit Stoff- und Wollresten los. Die verarbeiten ältere Damen demnächst zu Patchworkdecken, die sie für einen guten Zweck verkaufen. Und die leidige Haustierdiskussion ist ebenfalls beendet: Nächste Woche gehen meine Kinder das erste Mal mit einem Leihhund Gassi.

Die App domeafavour gibt es kostenlos zum Download. Man muss sich für die Nutzung mit Namen und Mailadresse registrieren, die Entwickler versprechen aber, nicht mit den Daten zu handeln. Es gehe ihnen darum, etwas Gutes zu tun und es uns allen einfacher zu machen, selber Gutes zu tun. Also, runterladen, mitmachen und sich freuen – je mehr mitmachen, desto besser klappt es!